Mittwoch, 8. August 2012

Schwer dich zu verlieren, wo du dich selbst nie gefunden hast ...

Spannung, die Luft ist geladen. Stromstöße lassen unsere Herzen schneller schlagen.
Du und ich, wie lang ist das schon her?
In der hintersten Ecke meines Hirns liegen die Erinnerungen, die Momente, die langen Nächte.
Zwischen uns knistert es wie verrückt.
Funken in der Luft zwischen uns. Ein Streit, zwei, der Dritte. Pause. Kein Kontakt. Langsam angepirscht, versöhnt, gestritten, geliebt ... gehasst. Ignoriert. Viel zu oft hab ich versucht es neu anzufangen. Der Neuanfang ist lang keiner mehr. Es ist ein Versuch der vor Ewigkeiten gescheitert war. Ein schlauer Mensch hätt's dabei auch belassen. Aber ich bin ein Mensch mit Gefühlen ... ein wenig naiv vielleicht, ja, aber was soll's, ich kann lieben!
Das war's. Ich hab abgeschlossen mit der Story, die dich als Hauptperson hat. Du bist nur eine unwichtige Person in meinem Leben, hast nicht das Recht mehr zu sein!
Irgendwo hab ich dich gern, das wissen wir beide. Aber es kann nicht so weiter gehen! Tut mir leid, ich bin durch damit. Ich kann nicht mehr! Viel zu lang war ich Zweitbesetzung in meinem eigenen Leben ....



Montag, 6. August 2012

Vom Leben auf Knien - Im Namen der Wissenschaft

Man sollte nicht mit dem Finger auf Menschen zeigen, das wurde uns allen gesagt, als wir noch klein und unschuldig waren. Wie oft hast du heute mit dem Finger auf jemanden gezeigt?
Zwei Menschen stehen nebeneinander. Du betrachtest sie eingehend. Du suchst nach Unterschieden. Aber halt! Wieso suchst du nach Unterschieden? Ist es nicht sinnvoller nach Gemeinsamkeiten zu suchen? Was verbindet diese zwei Menschen miteinander?
Ich möchte, dass du dir zwei Personen aussuchst, und sie mental vergleichst. Überlege worin sie sich gleichen (nicht ähneln, sondern gleichen).
Ein paar Sachen, die dir sofort auffallen sollten, sind, dass sie beide aus Haut und Knochen bestehen. Gut, das war leicht. Nun denke weiter. Äußerlichkeiten spielen nicht so eine große Rolle, hierbei geht es um das Innere, die moralische Vorstellung, den Glauben, etc.
Findest du Aspekte, die sie gemeinsam teilen? Ja? Sehr gut.
Wieso aber sucht man nicht immer nach Ähnlichkeiten, sondern nach Dingen die sie von einander, oder von uns selbst, unterscheiden?
Vielleicht möchten wir uns damit abheben, etwas besonderes zu sein ist schließlich ein gemütlicher Gedanke. Vielleicht ist es aber auch leichter nach Unterschieden zu suchen, da wir uns so nicht mit dem Menschen auseinander setzten müssen - wir sind ja so unterschiedlich.
Wollt ihr wissen, was ich denke?
Ich denke, dass es nicht wichtig ist, wie besonders wir sind, oder gern wären.
Es ist nicht wichtig, dass uns das und das von anderen Menschen unterscheidet.
Es spielt keine Rolle, da wir sowieso alle gleich sind.
Ist ein schwarzer Mann, mit nur einem Arm, etwas anders als ich? Oder als du? Er sieht vielleicht anders aus, er hat vielleicht andere Vorstellung von Moral, oder einen anderen Glauben. Aber er ist ein Mensch.
Wir sind alle Menschen, und klar, mit manchen kommt man gut und mit anderen eben weniger gut zurecht. Trotzdem ist es nicht nötig fieberhaft nach Unterschieden zu suchen, wo wir doch mehr Gemeinsamkeiten finden werden.



Ein totes Tier zu kochen, zu braten oder ähnliches finde ich nicht in Ordnung. Wozu? Wenn man doch auch ohne totes Tier gesund leben kann?
Ein totes Tier im Namen der Wissenschaft als Stoffprobe zu verwenden ist etwas anderes.
Man ernährt sich nicht davon, man forscht. Es hilft bei der Hinterfragung von chemisch-biologischen-Vorgängen, anstatt den Magen zu füllen.
Ich habe nicht selbst mit der Säge kleine Stücke vom Knochen des Hühnchenbeines abgetrennt. Und auch das Abziehen der Haut und das Schneiden des Fleisches habe ich bereitwillig anderen überlassen. Ich habe lediglich ein Stück Knochen, ein Stück Haut und ein Stück Fleisch jeweils in ein Reagenzglas getan und Säure hinzugegeben.
Ich bin Veggie. Aber ich habe das Tier nicht mit bloßer Hand angefasst, nicht gegessen - ich habe der Wissenschaft geholfen mit einem bereits totem (!) Tier.
Wie steht ihr dazu?
Edit: Das war im Chemie-Unterricht, nicht in meiner Freizeit.

Wie gern würde ich vernünftige Texte schreiben, aber bitte, lasst mit ein wenig Zeit, ja?

Alles Liebe, 

Eure Leni :3

 

Freitag, 3. August 2012

we're just trying to find some colour in this black and white world

Es ist ein Seltsames Gefühl, wenn die Lehrer so tun, als wäre man nicht da. Als säße man nicht direkt vor ihrer Nase, die Hand zur Antwort in die Höhe gestreckt, sondern draußen in der Sonne. Um ehrlich zu sein wäre ich doch um einiges lieber in der Sonne, als im Klassenzimmer - da mir keine Beachtung geschenkt wird. Das Argument und die Einstellung der Lehrer dazu wird wohl sein: "Sie ist eh in ein paar Tagen weg, sie braucht die Note nicht". Das mag ja stimmen, aber wenn ich genauso denken würde bei jeder Kleinigkeit, säße ich gewiss nicht auf dem unbequemen Stuhl und hielte meine Hand in die Luft, bis mein Arm einschläft. Also wenn ich schon am Unterricht teilnehmen soll, und wenn mir schon die gefühlten 37579843162579864213 kg schweren Bücher ausgehändigt werden, so wäre es doch das Mindeste, wenn Sie mich wenigstens ein paar Mal sprechen ließen. Auch wenn ich es sehr toll finde einen Gladiator auszumalen, anstatt einen Vokabeltest mit lateinischen Worten über mich ergehen zu lassen ... 

Die Liebe - so zerstörerisch und heilend zugleich. Brutal und doch schön. Aber in den Momenten, wo ich aus keinem gegebenen Grund Wut verspüre, verteufele ich diese "Liebe". Wie kann man für die Person gleichzeitig tiefe Zuneigung und ebenso Abneigung verspüren? Aber Liebe und Hass liegen ja bekanntlich nah beieinander. 

Kennt ihr diese Menschen, die gerne eure Freunde wären? Aber nur dann, wenn sie einen Nutzen aus dieser Freundschaft ziehen? Es gibt also Menschen, die dein Freund sein möchten, und welche, die es sind. Aber was finde ich schlimm an der ersten Art?
Ich kann das moralisch einfach nicht mit meinem Gewissen verbinden. Ich finde diese Einstellung gegenüber Menschen inakzeptabel. Kurz gesagt: Ich find's scheiße und halte mich von denen fern. 

Erinnert ihr euch noch an TB? Ich hoffe doch. TB ist inzwischen - auf irgendeine Weise - mein Bester geworden. Und, was soll ich sagen: ich find's gut! 

Edit: Letzten 3/4 Wochen in Deutschland ... zu wenig Zeit, es gibt so viel zu erledigen! 

Dieser Text war etwas, nein, sehr sinnfrei.
Zeug, das in meinem Kopf rumschwirrt und irgendwie nicht gehen will.